Heringsessen 2019

Heringsessen 2019 Gasthaus Schönbrunnen

Traditionelles Heringsessen der Freien Wähler Zu ihrem traditionellen Heringsessen trafen sich die Freien Wähler Lohr a. Main am vergangenen Freitag im Gasthaus Schönbrunnen. Annähernd 30 Mitglieder waren gekommen um mit den anwesenden Mandatsträgern über aktuelle Themen der Kommunalpolitik zu diskutieren und aktuelle Informationen zu erhalten. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Selina Walter, gab Stadtrat Uli Heck einen Bericht über die Stadtratsarbeit ab. Er machte deutlich, dass aus seiner Sicht zwar überwiegend konstruktiv gearbeitet wird, es dennoch aber Verbesserungspotential gibt. Ein Punkt, der schon sehr oft angesprochen wurde, sei die Überfrachtung mit Themen in den Stadtratssitzungen. Dies führe dann sehr oft dazu, dass die Diskussionen teilweise ausufern und unsachlich werden. Zudem sei es auch so, dass die Mehrheit der Stadträte aus seiner Sicht nicht sehr entscheidungsfreudig seien. Dass der Bürgermeister Schwerpunkte setzt, wie sich Lohr seiner Meinung nach weiterentwickeln soll oder könnte, ist zwar verständlich, findet aber nicht immer die Zustimmung des Gremiums. Hier erwarten die Freien Wähler, dass der Bürgermeister in Zukunft auch mehr auf die Vorschläge der  Fraktionen eingeht, die nicht SPD oder Bündnis 90/Die Grünen heißen. Weitere wichtige Themen bezogen sich auf den Haushalt 2019, das Baugebiet Südlich Steinfelder Straße, das Schneckentempo beim Verkauf nicht benötigter Städtischer Immobilien, den Bau des Parkdecks und dessen geplante Bewirtschaftung. Stadtrat Uli Heck machte deutlich, dass dringend der Haushalt der Stadt Lohr eine strukturelle Durchforstung benötigt, da ein ausgeglichener Haushalt im nächsten Jahr ohne eine Sondernachzahlung hinsichtlich  der Gewerbesteuer so leicht nicht mehr möglich sein wird. Brigitte Riedmann, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Kreistag berichtete über die dortige Arbeit. Es gibt dort, neben vielen anderen Themen für die Freien Wähler vier Schwerpunkte. Bau des Zentralklinikums, Neuordnung des ÖPNV, Nachnutzung Krankenhaus  Marktheidenfeld, Sanierung der dortigen kreiseigenen Schulen, sowie am Schulstandort Gemünden. Ein wirklicher Aufreger war die Tatsache, dass sich in Lohr eine Bürgerinitiative gebildet hat, die Einwände gegen den geplanten Bau des Zentralklinikums hat. Von Unverantwortlich bis zu Kopfschütteln fielen die Reaktionen aus. Thomas Müller, einer der Vorstände, machte auf die Kommunalwahl 2020 aufmerksam und bat um Unterstützung der Mitglieder.