Burgeisbesuch 2019

Reisegruppe der Freien Wähler wieder in Burgeis.

Es ist bereits der neunzehnte Besuch einer Reisegruppe unter der Führung von Brigitte Riedmann in der Lohrer Patengemeinde Burgeis.
Wie immer waren alle fünfzig Plätze ausgebucht.
Viele der Teilnehmer sind schon seit Jahren dabei, und wollen auch im nächsten Jahr wieder mitkommen, wenn der zwanzigste Besuch ansteht.

War der Anreisetag noch etwas wolkenverhangen, verwöhnte der Vinschgau die Besucher in den nächsten Tagen mit strahlendem Sonnenschein.

Die Besichtigungen und Wanderungen war so gewählt, dass, alle daran teilnehmen konnten.
Ein Höhepunkt war die Führung in Burgeis durch Frau Dr. Laganda:
Frau Laganda ist Historikern und eine Expertin wenn es um die Geschichte des Vinschgaues geht.
In diesem Jahr führte sie die Lohrer Gäste zu den Werken des aus Burgeis stammenden Kirchenmalers Johann Evangelist Holzer.
Zwar gibt es in seinem Geburtsort, die Schule ist nach ihm benannt, wenige Werke zu besichtigen. Ein Besichtigungspunkt war das Geburtshaus des Malergenies.
Der Barockmaler starb unter mysteriösen Umständen im Alter von nur 30 Jahren.
Im süddeutschen Raum jedoch, sind noch viele seiner Werke zu bestaunen.

 

Der nächste Tag führte die Gruppe auf die Churburg in Schluderns.
Auch hier gab es eine Führung von der alle Teilnehmer sehr begeistert waren.
Anschließend ging es auf einen Bergbauernhof.
Eintausend Meter hoch liegt die Jausenstation Dursterhof über dem Meraner Talkessel.
Bei herrlicher Aussicht und einer leckeren Brotzeit verbrachten die Lohrer den Nachmittag, bevor es zurück nach Burgeis ging.
Am Freitag stand ein Bummel über den großen Wochenmarkt in Meran auf dem Programm, dem sich ein Abstecher nach Schlinig mit kurzer Wanderung und Kaffeepause anschloss.
Auch am Abend im Hotel ging es sehr gesellig zu.
Begleitet von Josef Riedmann am Akkordeon wurde kräftig gesungen.

Der letzte Tag führte auf den Hausberg von Burgeis, den Watles.
Mit der Seilbahn ging es bis zur Bergstation an der Plantapatschhütte.
Hier teilte sich die Gruppe. Einige wanderten bis zum Gipfel, andere bis zum Pfaffensee.
Die Übrigen genossen die Herbstsonne auf der Terrasse der Plantapatschhütte.

Am Sonntag wurde die Heimreise angetreten, verbunden mit dem festen Vorsatz, wir kommen nächstes Jahr wieder.